An-/Abmeldung für die 56. Jahresversammlung vom 16. März 2012 in Münchwilen.
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Hier finden Sie die Ausstellerliste der Hauswartfachmesse vom Freitag 16.März 2012.
Freitag 16.März 2012 10.00 - 19.30 Uhr Sportanlagen Waldegg 9542 Münchwilen TG

Die Hauswart-Fach-Messe bietet alles, was für den Gebäude- und Liegenschafts- Unterhalt notwendig ist. Die Ausstellung umfasst die Reinigung, Gebäude Instandhaltung, Arbeitssicherheit, PSA, Gerüste und Hebebühnen, Sportplatzreinigung, Rohrreinigungen, Winterdienst, Rasenpflege und natürlich die Neuigkeiten die im 2012 auf dem Markt erhältlich sein werden.
In der Dreifachsporthalle (rund 1100 m2) und dem Aussengelände (rund 850 m2) werden uns die Aussteller eine interessante Fach-Messe präsentieren. Podiumsgespräche mit den Themen: „Die Rechte des Hauswarts“ / „Das richtige Düngen des Rasens“ / „ Arbeitssicherheit mit dem Gerüst“ können im „Forum“ besucht werden.
Das OK freut sich auf zahlreiche interessierte Besucherinnen und
Besucher in Münchwilen
am 16. März 2012.
Auskunft erteilt: Werner Fuchs 052 / 646 06 64 oder Beat Fischer 079 / 407 50 79
Auf Anfrage des Amtes für Umwelt haben wir einen Bericht zum Thema Littering aus Sicht des Hauswartes erstellt.
Mit der Schaffung eines Gesetzes stellt sich immer auch die Frage nach der Umsetzung. Hier sind Hauswarte, Behörden und Vorgesetzte gleichermassen gefordert. Gemeinsam sollten Richtlinien zur Umsetzung des Gesetzes, auf der vom Hauswart zu betreuenden Anlage, erarbeitet werden. Entscheide sind von den Hauswarten und Behörden gemeinsam zu tragen. Zu beachten ist auch, dass sich ein Hauswart nicht immer auf der Anlage aufhält. In der Freizeit der Jugendlichen entstehen die grössten Probleme, also genau zu der Zeit, in der keine Aufsichtsperson mehr auf der öffentlichen Anlage präsent ist. Es stellt sich die Frage, wer dann für die Umsetzung verantwortlich ist. Eine Möglichkeit besteht darin, die Aufsicht einem Sicherheitsdienst oder der Polizei zuzuweisen. Eine weitere Variante wäre, die Anlagen mittels Videoaufzeichnung zu überwachen. Die Schwierigkeit wird sein, die Grenze zwischen Gedankenlosigkeit und Absicht zu setzen. Es darf nicht sein, dass Schüler in ihren Pausen wegen einer Gedankenlosigkeit verzeigt werden können.
Tatsache ist, dass wir heute in einer Wegwerfgesellschaft leben. Früher hat man den Znüni, später auch das Mittagessen in einem Tupperware mitgenommen. Wer heute den Znüni oder das Mittagessen an einem Take a Way einkauft, erhält das Essbare in einer Serviette eingewickelt, diese ist wiederum von einer weiteren Verpackungseinheit umgeben und nach dem Bezahlen an der Kasse wird das ganze inklusive Kassabon noch in eine Tüte gesteckt. Nach dem Essen ist dann eine Serviette, eine Verpackungseinheit, eine Tüte und ein Kassabon zu entsorgen. Somit stellt sich die nächste Frage: Wohin mit dem Abfall? Vielerorts ist das geregelt, es gibt Abfallbehälter mit orangen oder grünen Deckeln, die von weitem sichtbar sind. Leider ist vermehrt festzustellen, dass zu Gunsten der Architektur, Abfalleimer unauffällig sein müssen oder dass sie so platziert werden, dass es fast unmöglich ist, darin den Abfall zu entsorgen. Der Umgang mit Abfall ist aber auch immer eine Erziehungsfrage. Eltern sollten wieder vermehrt ihren Beitrag leisten. Als Ergänzung kann das Thema in der Schule im Abfallunterricht aufgenommen werden. Sicher wird das Littering auch in Zukunft die Behörden und Hauswarte beschäftigen. Das Abfallproblem wird in Zukunft eher zu- als abnehmen. Leider gibt es bereits Beispiele im Kanton Thurgau, wo Gespräche mit Jugendlichen und Eltern über Sachbeschädigungen und Littering zu keiner Verbesserung der Situation geführt haben. Erst als von Polizei und Sicherheitsdiensten Kontrollgänge durchgeführt wurden, auch während des Tages, hat es eine Entlastung auf dem Schulareal gegeben.
Peter Ehrbar
für den Fachverband Thurgauer Hauswarte
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